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Die Inflation im Vereinigten Königreich steigt im Dezember auf 3,4 %, angeführt von Tabak- und Reisekosten

Die Inflation im Vereinigten Königreich stieg im Dezember auf 3,4% und beendete damit einen fünfmonatigen Rückgang. Sie fiel etwas höher aus als von Ökonomen erwartet. Der Anstieg unterstreicht den ungleichmäßigen Fortschritt bei der Eindämmung des Preisdrucks, auch wenn einige Kosten weiterhin nachlassen.

 

Die Haupttreiber des Anstiegs waren höhere Tabakpreise und gestiegene Flugpreise. Eine Erhöhung der Tabaksteuern trieb die Zigarettenpreise in die Höhe, während die Kosten für Flugtickets während der geschäftigen Urlaubsreisezeit sprunghaft anstiegen. Zusammen leisteten diese Faktoren einen spürbaren Beitrag zur Gesamtinflationsrate.

 

Auch die Lebensmittelpreise trugen zum Inflationsdruck bei. Während das Tempo des Anstiegs der Lebensmittelpreise im Vergleich zu den Vorjahren nachgelassen hat, stiegen die Kosten für Alltagsgegenstände wie Brot, Getreide und Gemüse weiter an, was die Haushaltsbudgets zusätzlich belastete. Einige Kategorien, darunter bestimmte Waren und Dienstleistungen, verzeichneten stabilere oder fallende Preise, was half, einen stärkeren Anstieg der Inflation zu verhindern.

 

Im Vergleich zu mehreren anderen großen europäischen Volkswirtschaften bleibt die Inflationsrate im Vereinigten Königreich relativ hoch, was die Herausforderungen für die politischen Entscheidungsträger unterstreicht. Die Bank of England, die bereits Ende letzten Jahres begonnen hatte, die Zinssätze zu senken, steht nun unter Druck, das Bedürfnis nach Unterstützung des Wirtschaftswachstums sorgfältig mit der Notwendigkeit in Einklang zu bringen, sicherzustellen, dass die Inflation nicht dauerhaft wird.

 

Mit Blick nach vorn erwarten Ökonomen, dass die Inflation in den kommenden Monaten allmählich wieder sinken wird, warnen jedoch, dass der Fortschritt ungleichmäßig sein könnte. Globale Energiepreise, Steueränderungen und saisonale Faktoren könnten weiterhin kurzfristige Bewegungen beeinflussen. Die Regierung hat bekräftigt, dass die Senkung der Lebenshaltungskosten eine wichtige Priorität bleibt, während Kritiker argumentieren, dass die Haushalte immer noch unter den Auswirkungen anhaltender Preisdrucke leiden.

26.01.2026

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